E-Auto mit Solarstrom laden: Wallbox + PV-Anlage

Ihr E-Auto mit eigenem Solarstrom laden — so kann Mobilität effektiv kostenlos werden. Wir erklären, wie Solar-Charging funktioniert und was Sie beachten müssen.

Potenzial: Ein E-Auto mit 15.000 km/Jahr verbraucht ca. 2.800 kWh Ladestrom. Wenn Sie 80 % davon aus der eigenen Solaranlage decken, sparen Sie ca. 670 €/Jahr gegenüber öffentlichen Ladeladen (30 ct/kWh).

So funktioniert Solar-Charging

Solar-Charging (auch PV-gesteuertes Laden, Überschussladen oder Solarstrom-Laden genannt) beschreibt die automatische Steuerung einer Wallbox durch den Wechselrichter. Das Prinzip:

Welche Wallbox ist kompatibel mit meinem Wechselrichter?

Die Kompatibilität hängt von der Kommunikationsschnittstelle ab:

Wir konfigurieren die Wallbox-Integration bei der Installation — Sie müssen nichts selbst programmieren.

Mindestladegeschwindigkeit: Das 1,4-kW-Problem

Elektroautos laden erst ab einer Mindestleistung von ca. 1,4 kW (6 A × 230 V). Das bedeutet: Sie brauchen mindestens 1,4 kW Überschuss, bevor das Laden anspringt. An sonnigen Tagen kein Problem — an bewölkten Tagen oder in der Morgen-/Abenddämmerung lädt das Auto möglicherweise nicht rein solar.

Lösung: Einen Mindest-Ladestrom von 1,4 kW aus dem Netz zulassen — oder einen Batteriespeicher zwischenschalten, der kleine Solarmengen sammelt bis das Laden starten kann.

Kostenrechnung Solar-Charging

Größere Anlage für E-Auto planen

Wenn Sie ein E-Auto haben oder planen, empfehlen wir, die PV-Anlage entsprechend zu vergrößern. Für ein E-Auto mit 15.000 km/Jahr zusätzlich ca. 3–4 kWp mehr — also 13–14 kWp statt 10 kWp für einen Standardhaushalt.

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Solaranlage mit Wallbox-Integration planen

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