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Warum Wärmepumpe und Solar so gut zusammenpassen
Eine Wärmepumpe ist elektrisch betrieben — sie entzieht der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme und liefert diese ins Haus. Je nach System (Luft-Wasser, Sole-Wasser) erreicht sie dabei Effizienzwerte (COP) von 3–5. Das heißt: Aus 1 kWh Strom werden 3–5 kWh Wärme.
In Kombination mit einer Solaranlage entsteht ein perfektes Energiesystem: Ihre PV-Anlage erzeugt im Frühjahr, Sommer und Herbst reichlich Strom — genau dann, wenn der Heizbedarf der Wärmepumpe geringer ist. Dieser Überschuss wird einerseits im Batteriespeicher gepuffert, andererseits direkt zur Erwärmung von Brauchwasser genutzt. Im Winter, wenn der Solarertrag geringer ist, sinkt auch der Heizbedarf weniger stark als der Ertrag — die Lücke wird durch Netzstrom geschlossen, der durch die Jahresersparnis gegenfinanziert wird.
Wie groß muss die PV-Anlage für eine Wärmepumpe sein?
Als Faustregel gilt: Wärmepumpen-Heizstrom + Haushaltsstrom × 1,3 = empfohlene kWp. Bei einem Haus mit 140 m² Wohnfläche:
- Haushaltsstrom: ca. 4.000 kWh/Jahr → ca. 4 kWp
- Wärmepumpe Heizung: ca. 4.500 kWh/Jahr → ca. 5 kWp
- Wärmepumpe Warmwasser: ca. 1.500 kWh/Jahr → ca. 1,5 kWp
- Gesamt empfohlen: 12–15 kWp
Für Häuser mit E-Auto zusätzlich: nochmal 3–5 kWp aufschlagen. Mehr zur Dimensionierung: Wärmepumpe + Solaranlage: Kombination und Einsparpotenzial
Einsparpotenzial und Amortisation
Die Kombination aus Wärmepumpe und Solaranlage ist eine der wirtschaftlich attraktivsten Investitionen, die Hausbesitzer in NRW aktuell tätigen können. Die Einsparungen kommen von zwei Seiten gleichzeitig:
- Wegfall der Gasheizung: ca. 1.200–2.000 € Heizkostenersparnis/Jahr
- Eigenstromerzeugung: ca. 900–1.400 € Stromkostenersparnis/Jahr
- Einspeisevergütung für Überschussstrom: ca. 200–400 €/Jahr
- Gesamtersparnis: ca. 2.300–3.800 €/Jahr
Bei einer kombinierten Investition (Solaranlage ca. 14.999 € + Wärmepumpe ca. 15.000–20.000 €) ergibt sich eine Amortisationszeit von 8–12 Jahren. Anschließend über 15–20 Jahre nahezu kostenloses Heizen und Strom.
Smart Home Integration
Moderne Wechselrichter und Wärmepumpen kommunizieren über SG-Ready oder Modbus-Protokoll miteinander. Unser Fachteam konfiguriert das System so, dass die Wärmepumpe automatisch dann mehr Wärme produziert, wenn Ihre Solaranlage gerade überschüssigen Strom hat — ohne dass Sie eingreifen müssen. Das Ergebnis: maximaler Eigenverbrauch, minimale Netzstromkosten.
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