Netzeinspeisung vs. Eigenverbrauch: Was ist besser?

8,11 ct/kWh für Einspeisung oder 32 ct/kWh gespart durch Eigenverbrauch: Die Rechnung ist eindeutig. Aber es gibt Ausnahmen — wir erklären sie.

Die Grundrechnung: Eigenverbrauch spart 32 ct/kWh. Einspeisung bringt 8,11 ct/kWh. Eigenverbrauch ist also fast 4-mal so wertvoll wie Einspeisung — in fast allen Fällen ist maximaler Eigenverbrauch die bessere Strategie.

Teileinspeisung — der Standard

Bei der Teileinspeisung verbrauchen Sie Solarstrom zunächst selbst und speisen nur den Überschuss ein. Das ist das Standard-Modell für fast alle Privathaushalte und in der Regel die wirtschaftlich beste Option.

Vorteile Teileinspeisung:

Volleinspeisung — wann sinnvoll?

Bei der Volleinspeisung wird der gesamte Solarertrag ins Netz eingespeist. Der Vergutungssatz ist höher (12,87 ct/kWh statt 8,11 ct/kWh bis 10 kWp) — aber er übersteigt den Eigenverbrauchsvorteil nicht.

Wann Volleinspeisung trotzdem sinnvoll sein kann:

Vergleichsrechnung: Teileinspeisung vs. Volleinspeisung

Annahme: 10 kWp, 4-Personen-Haushalt, 4.000 kWh Jahresverbrauch, 9.500 kWh Solarertrag

Fazit: Teileinspeisung mit Speicher ist fast doppelt so rentabel wie Volleinspeisung.

Überschussstrom sinnvoll nutzen statt einzuspeisen

Wenn Sie sehr viel Überschuss erzeugen, der nicht gespeichert werden kann, gibt es weitere Optionen statt Einspeisung:

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